Unsere SoLaWi im Januar

 

Diese Tüten und Restbestände aus dem Vorjahr sind alles, was wir an Saatgut brauchen. Es sieht nach nicht viel aus, aber das täuscht gewaltig! (Foto: Lea Nagel)

 

Ende Dezember wurde das Saatgut bestellt, welches für die ganze Saison benötigt wird.

Und nun geht es auch schon los mit der Jungpflanzenanzucht.

Wir ziehen alles selber vor (bis auf Süßkartoffeln) – dafür verwenden wir ausschließlich samenfestes Saatgut! Das Thema liegt uns besonders am Herzen.

Der Wintergarten ist mit den ersten Jungpflanzen gefüllt – hier wird es schon bald richtig voll werden! (Foto: Lea Nagel)

 

 

 

 

Viele Kulturen keimen in Aussaatschalen, und anschließend wird dann jede einzelne Pflanze in sogenannte Quickpots pikiert.

Foto: Lea Nagel

 

 

Im kleinen Gewächshaus wurde der erste Feldsalat gepflanzt. Neben dem Feldsalat stehen Bananenstauden, welche Hilmar (Leas Vater) als Versuch angebaut hat.

 

Die Schafe fühlen sich sichtlich wohl. (Foto: Lea Nagel)

 

Die Gruppe der Schafe im Gewächshaus wird schon allmählich träger. Die Bäuche werden schwerer und die Schafe liegen viel. Die ersten Lämmer sind auch schon da!

 

In den großen Gewächshäusern gibt es noch nicht viel zu tun. Die Beete sind bereits vorbereitet, doch für die erste Pflanzung ist es aufgrund des erwarteten stärkeren Frostes noch zu früh.

Auf der Ackerfläche bei Wobeck konnten wir bei Frost schon einmal alle Pflanzenreste abmulchen. Stehen geblieben ist nur der Porree – dieser ist eine winterharte Sorte, verträgt also Frost und wird gleich im April geerntet. In diesem Jahr werden auf einer Ackerseite Kartoffeln angebaut. Das Ackerstück muss unbedingt vorbereitet werden – wir hoffen also auf eine baldige Frost- oder Trockenphase, um den Acker bearbeiten zu können, damit sich bis zum Pflanzzeitpunkt das mehrjährige Kleegras umgesetzt hat.

Hier steht schon das Grundgerüst des neuen Unterstands. (Foto: Lea Nagel)

Der Bau des Geräteunterstands vor den Gewächshäusern kommt weiter voran. Das Holz dafür konnten wir direkt in der Umgebung bekommen. Zum einen stammt es aus dem Elm, zum anderen ließ uns unser Verpächter aus Wobeck ein paar abgängige Fichten aus seinem Bestand fällen, welche wir als Bauholz nutzen können.

Die Kompostpflege geht auch im Winter weiter; das Neuaufsetzen beschleunigt den Umsetzungsprozess. Dazu wird alles nach und nach auf den Miststreuer geladen und wieder abgestreut.

Die Obstbäume wurden alle einmal durchgepflegt und geschnitten; das machen wir alle 2 Jahre. Mit dem dringend notwendigen Heckenschnitt muss noch gewartet werden, da der Boden dazu über mehrere Tage gut gefroren sein muss, damit man die Felder mit dem Trecker ohne Schaden befahren kann.

Die neue Scheibenegge wartet auf ihren Einsatz. (Foto: Lea Nagel)

Für die kommende Saison hat sich Lea eine spezielle Scheibenegge für den Pferdezug zugelegt.
Damit kann man den Boden gut vorbereiten und auch Pflanzenreste in den Boden einbringen (z. B. auf abgeernteten Feldern). Die beiden Pferde Loni und Gismo sind in der Winterpause – diese ist für die beiden aber viel zu lang. Etwas Bodenarbeit (zur Verbesserung der Kommunikation) und ein paar Trockenübungen mit Geschirr (ohne Gerät) sorgen dafür, dass sie fit bleiben und im Frühjahr einsetzbar sind.

Auch die Bienen brauchen im Winter Pflege. Es muss vor allem darauf geachtet werden, dass sie genügend Futter haben. Zudem wurde ein neuer Bienenstand gebaut, um die nun insgesamt 14 Völker besser auf der Fläche am Wohnhaus unterzubringen.

Die Bienenkästen ziehen in den kommenden Tage auf den neuen Stand um. (Foto: Lea Nagel)

Ansonsten wurden viele andere Winteraufgaben erledigt, wie z. B. Werkstatt aufräumen, detaillierte Anbauplanung vornehmen, Kartoffeln entkeimen, Zaunpfähle ersetzen usw.

Wir haben übrigens allen Grund zur Freude: Alle Anteile für 2021 sind schon vergeben! Bei rund 95 Anteilen gab es gegenüber dem letzten Jahr keinen Wechsel und die Nachfrage ist momentan so hoch wie nie zuvor. Ein riesiger Erfolg, denn es zeigt einmal mehr, dass wir mit unserer Wirtschaftsweise eine solide Basis geschaffen haben und auch in einer Krisenzeit weiter bestehen können.

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