Unsere SoLaWi im Oktober

Weißkohl und Rotkohl sind nun vollständig abgeerntet, nur der Wirsing- und der Rosenkohl verbleiben noch auf dem Feld.

Der Oktober belohnte uns mit der wunderbaren Farbenpracht des Winterkohls und einer guten Ernte (Foto: SoLaWi Dahlum)
Mit dem Traktoranhänger wurde der Kohl abtransportiert (Foto: SoLaWi Dahlum)

Es war so viel Kohl, dass die Kisten nicht ganz ausreichten. Es ist auch etwas umständlich, viele Kisten zu nutzen, deshalb wollen wir im nächsten Jahr auf Großkisten umstellen, die dann einfach ins neue Lager gefahren werden können.

Die Kühlzelle ist bis auf den letzten Zentimeter mit Kohl gefüllt, obwohl sie auch noch für andere Lagergemüse genutzt werden müsste. So muss immer genau kalkuliert werden, was wie und wann geerntet wird und ob dann Platz im Lager ist. Der Bau des neuen Lagergebäudes wird vieles vereinfachen.

Foto: SoLaWi Dahlum

Das ganz besondere Highlight in diesem Herbst ist der Ingwer. Wir haben den Versuch aus dem letzten Jahr nun auf eine größere Fläche im Gewächshaus erweitert. Die Ausbeute ist gar nicht so schlecht. Für die Mitglieder wird es etwa dreimal Ingwer geben!

 

Im gerade ausgeräumten Tomatengewächshaus wurden nun die Beete mit Kompost versorgt (per Hand mit der Schubkarre), danach wurde Winterroggen ausgesät, damit der Boden über den Winter nicht unbewachsen daliegt.

Auch im großen Gewächshaus wurden die Auberginen- und Paprikapflanzen herausgeworfen, teilweise schon Kompost darin ausgebracht und der Mangold für das Frühjahr gepflanzt.

Neu angelegter Kompost aus den Pflanzen- und Strohresten der Hauptkulturen (Foto: SoLaWi Dahlum)

Nicht nur die Kühlzelle wird durch das neue Lagergebäude entlastet, auch das Unterbringen des Lagergemüses wird erheblich erleichtert. Jetzt sieht es noch so aus: Rote Bete, Möhren und Sellerie werden in Sand gelagert. Der Sand wird in Eimern in den Keller getragen und beim Herausholen geht dann alles wieder zurück auf den Sandlagerplatz in den Garten.

Die Kürbisernte stapelt sich im warmen Heizungsraum: Hokkaido-Kürbis, Sweet Dumpling, Laternenkürbis und Spaghetti-Kürbis (Foto: SoLaWi Dahlum)
Foto. SoLaWi Dahlum
Nach dem Frühstück steht jeden Tag das Anhänger-Erkunden auf dem Plan, denn dort müssen die Schweine stressfrei einsteigen können, wenn es zum Schlachter geht (Foto: SoLaWi Dahlum)

Die Schweine haben nun ihre letzten Wochen in dem kleinen Wäldchen. Täglich wird ihnen nochmal Grünfutter frisch von der angrenzenden Klee-Luzerne-Weide gesenst.

 

 

 

Schemenhaft amHorizont: die weidenden Schafe (Foto: SoLaWi Dahlum)

Die Schafe sind noch immer auf der großen Weide (Gewässerschutzstreifen und Erosionsschutzstreifen des Verpächters).

Foto: SoLaWi Dahlum

Fast alle Schafe sind gedeckt, der neue Bock hat sich auch gut eingelebt.

Drei junge Schafe wurden aus der Mutterschafgruppe herausgenommen – sie sollen vorerst noch nicht gedeckt werden. Nun weiden sie unter den Obstbäumen und betreiben etwas Landschaftspflege.