Unsere SoLaWi im März

In den Gewächshäusern ist im März einiges passiert. Wo die Schafe standen, wurde das Stroh herausgebracht und anschließend mit Gismo der Boden bearbeitet. Der Grubber und ein selbstgebautes Gerät, das an einen Sauzahn erinnert, lockerten den Boden in einigen Durchgängen und erleichterten die Arbeit mit der Broadfork. Danach war dann alles bereit zum Pflanzen der Tomaten, die sich momentan noch in der Jungpflanzenanzucht befinden.

Gismo im Gewächshaus bei der Arbeit (Foto: SoLaWi Dahlum)
Foto: SoLaWi Dahlum

In den anderen Gewächshäusern wachsen schon Mangold, Radieschen, Kohlrabi, Kräuter wie Rucola und Koriander, aber auch viele verschiedene Salatsorten.

Die Schafe sind auf die Wiese umgezogen, die Lämmer sind wohlauf und gewöhnen sich an das Leben draußen auf der Weide.

Auf einem Ackerstück neben dem Porree, der den Winter gut überlebt hat und geerntet werden kann, wurde als Futter für die Schafe Klee-Luzerne-Gras gesät, das den Boden außerdem noch mit Nährstoffen versorgt.

Lea walzt die Gründüngungssaat auf einem anderen Feld ein, das dieses Jahr nicht mit Gemüse bestellt wird, sondern ruhen darf (Foto: SoLaWi Dahlum)

Die Arbeitspferde dürfen jetzt bei der Bodenvorbereitung so richtig zeigen, was sie können. Am Anfang des Monats gab es noch einmal eine Beratung zum Einsatz der Pferde für die Feldbearbeitung.

Mit der Scheibenegge wird der Boden gelockert und für die Pflanzungen vorbereitet (Foto: SoLaWi Dahlum)
Foto: SoLaWi Dahlum

Mit dem Traktor wurden Dämme angelegt und es wurden die ersten Kulturen gesät und gesteckt.
Hier werden Karotten, Pastinaken, Topinambur, Spinat und die dicken Bohnen wachsen.

Auf einem anderen Ackerstück haben die Esskastanien endlich ihren Platz gefunden, die hier als Agroforstsystem angelegt sind. Sie sollen den Boden beschatten, auf dem weiterhin Gemüse wachsen wird. Und in etlichen Jahren können auch Kastanien geerntet werden.

Die Bienen sind zum größten Teil schon sehr aktiv. Drei Völker haben den Winter leider nicht überlebt, aber wir starten immerhin mit stattlichen elf Völkern in die neue Saison.