Borretsch

Der auch „Gurkenkraut“ genannte Borretsch (Borrago officinalis) ist wohl schon im Mittelalter aus dem Mittelmeerraum zu uns gebracht worden.

Seinen Namen hat er vom charakteristischen Gurkengeschmack der sehr rauen Blätter.

BorretschDa Borretsch-Blätter kleine Mengen von lebergiftigen Pyrrolizidinalkaloiden enthalten, sollten sie nur gelegentlich gegessen werden. Die hellblauen Blüten enthalten diese Stoffe kaum und können deshalb unbedenklich z.B. als essbare Salatdekoration dienen.

Borretsch-Blätter sind traditioneller Bestandteil der Frankfurter Grünen Soße, werden aber auch in Ravioli-Füllung, Salaten oder Suppen verwendet.

Das Borretsch-Samenöl wird enthält viele ungesättigten Fettsäuren, insbesondere Gamma-Linolensäure. Es wird z.B. in Salben gegen Ekzeme (Neurodermitis) eingesetzt.